Bock auf! Hanglage!

Nicht immer ist das Gelände eben, schon gar nicht das auf dem man nächtigen will. Beim Dachzelt hieß es bisher den Wendlrober mit Hölzern, Steinen oder Auffahrkeilen auszurichten, damit man oben nicht herumkullert.

Theoretisch geht das mit dem Sankey genauso. Meist ist er aber schon abgehängt oder das Terrain so tückisch, dass man ihn nicht auf die Keile fahren kann. Mit Manneskraft schieben geht leider fast gar nicht, die Kombination aus Schwung holen, draufschieben und passend die Bremse ziehen ist eher ein Kunststück. Was also tun?

Das fragte ich mich auch auf der aktuellen Tour und kam zu folgender Lösung:

  • Sankey an die Stelle schieben an der geschlafen werden soll
  • Bremse anziehen
  • Stützrad passend kurbeln (Längsrichtung waagrecht), fixieren
  • Mit Wagenheber des Defender den Sankey an der Seite der Achse anheben, die zu tief sitzt (Ausrichtung quer)
  • Keil unterlegen und absenken (Bild unten rechts)
  • Gegen wegrollen sichern
  • Voila!

Dass dann die Stützen nicht mehr auf den Boden reichen ist schnell geschehen, hier legen wir einfach auch was unter (links):

Als Folge des Gefälles und des einseitigen Aufbockens ist nun die Leiter – deren Rastpositionen für ebenes Gelände (oder noch für Montage auf dem Dachträger) ausgelegt war – zu kurz. Warum auch immer hatte ich den Akkuschrauber samt Bohrer dabei und habe kurzerhand eine weitere Rastposition gebohrt:

  1. Raster für ebenes Gelände
  2. Neues Raster für leichte Hanglage
  3. Standard Raster für Montage auf dem Defender Dachträger

Vermutlich kommen bei weiteren extremeren Schrägen noch ein paar Rastpunkte dazu. Da man beim Aufstellen des Zeltes auf dem Anhänger sehr bequem an die Leiter rankommt, kann man diese gut ausziehen (als Hebel zum Aufstellen), auch wenn sie immer wieder einrastet.

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