30
Aug 17

Bock auf! Hanglage!

Nicht immer ist das Gelände eben, schon gar nicht das auf dem man nächtigen will. Beim Dachzelt hieß es bisher den Wendlrober mit Hölzern, Steinen oder Auffahrkeilen auszurichten, damit man oben nicht herumkullert.

Theoretisch geht das mit dem Sankey genauso. Meist ist er aber schon abgehängt oder das Terrain so tückisch, dass man ihn nicht auf die Keile fahren kann. Mit Manneskraft schieben geht leider fast gar nicht, die Kombination aus Schwung holen, draufschieben und passend die Bremse ziehen ist eher ein Kunststück. Was also tun?

Das fragte ich mich auch auf der aktuellen Tour und kam zu folgender Lösung:

  • Sankey an die Stelle schieben an der geschlafen werden soll
  • Bremse anziehen
  • Stützrad passend kurbeln (Längsrichtung waagrecht), fixieren
  • Mit Wagenheber des Defender den Sankey an der Seite der Achse anheben, die zu tief sitzt (Ausrichtung quer)
  • Keil unterlegen und absenken (Bild unten rechts)
  • Gegen wegrollen sichern
  • Voila!

Dass dann die Stützen nicht mehr auf den Boden reichen ist schnell geschehen, hier legen wir einfach auch was unter (links):

Als Folge des Gefälles und des einseitigen Aufbockens ist nun die Leiter – deren Rastpositionen für ebenes Gelände (oder noch für Montage auf dem Dachträger) ausgelegt war – zu kurz. Warum auch immer hatte ich den Akkuschrauber samt Bohrer dabei und habe kurzerhand eine weitere Rastposition gebohrt:

  1. Raster für ebenes Gelände
  2. Neues Raster für leichte Hanglage
  3. Standard Raster für Montage auf dem Defender Dachträger

Vermutlich kommen bei weiteren extremeren Schrägen noch ein paar Rastpunkte dazu. Da man beim Aufstellen des Zeltes auf dem Anhänger sehr bequem an die Leiter rankommt, kann man diese gut ausziehen (als Hebel zum Aufstellen), auch wenn sie immer wieder einrastet.

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29
Aug 17

Klappe!

Wie HIER beschrieben hat der Sankey einen Deckel bekommen, Profi Arbeit mit Gasdruckfedern. Sie halten nicht nur den Deckel, sondern auch das Dachzelt, das vom Dachträger auf den Anhänger gewandert ist. Die Konstruktion habe ich so gewählt, dass der Anhänger aufgeklappt werden kann (bis zu 70%) selbst wenn das Zelt aufgebaut ist.
So hat man ungehinderten Zugang zum Stauraum ohne das Zelt einklappen zu müssen – ideal!

Seht: Deckel auf/zu:

Die aktuelle Erprobung bestätigt das Konzept.

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29
Aug 17

Weg mit dem Fett!

Eine Anhängerkupplung muss gefettet werden, sei es Kugel oder Ring. Beide Varianten sind hinten unter dem Einstieg und damit ideale Orte sich die Klamotten einzusauen.
Das gilt im Falle des Sankey nicht nur für die Kupplung, sondern auch für den Ring am Anhänger, der schön hervorsteht. V.a. mit der Verwendung der „Bar“ hat man sich hier schnell was eingefangen, und die Flecken kriegt man v.a. unterwegs nicht so schnell raus.

Über die Kupplung hängen wir lapidar einen Lumpen, für den Ring Am Sanykey habe ich eine kleine Abdeckung gebaut.
Kurz und schmerzlos kann sie übergelegt werden und verhindert das Verschmutzen der Klamotten. Und es ergibt sich ein kleiner Sitz (für die Bar :-)) oder eine weitere Ablage.

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28
Aug 17

Bar am Sankey

Bar am Sankey

Der Sankey bietet viel Stauraum, auch diesen kriegt man natürlich voll. Ist ein anderes Kapitel. Wohin aber mit den ausgeladenen Sachen? V.a. die die sich rund um die Küche drehen?

Praktisch gedacht und bei heimischen Regalen abgeschaut ist mir diese Konstruktion eingefallen:

Aus dem Baumarkt Gang einfache Schlitzleisten für Regalböden (wie heissen die richtig?) und passende Ausleger für ein Brett.

Das Brett ist genau das das auch auf den 5 „Really Useful Boxen“ IM Anhänger liegt und diese stabilisiert. Passt wunderbar aussen drauf, wenige cm kürzer als der Sankey innen breit.

2 Schlitze gefräst damit dass Brett auf den Auslegern nicht rutscht und fertig. Aufbautzeit 20 Sekunden. Die Ausleger werden innen am Deckel des Sankey mit einer Flügelmutter verstaut.

Hier das ganze im Einsatz:

Das Brett ist übrigens ein paar cm weniger tief als die Ausleger, liegt aber wegen der gefrästen Rille super stabil auf selbigen. Die verbleibende Lücke zum Deckel des Sankey reicht um diesen ohne Beeinträchtigung der Ablage öffnen und schließen zu können.

Ggf. kommt ein weiteres Brett über die halbe Breite noch drunter, dann wird das wohl aber auch wieder vollgestellt. Gleiches wäre auf der Rückseite denkbar, je nachdem wie der Hänger steht….

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10
Jun 17

Deckel für den Sankey

Neben dem Stützrad hat der Sankey auch einen Deckel bekommen. Bisher hatte ich ihm „nur“ eine Plane spendiert, damit die Ladung wettergeschützt bewegt werden kann. Da bald aber auch das Dachzelt vom Defender aufden Ahnhänger umziehen soll benötigt dieser einen stabilen Deckel.

Ein Freund vermittelte mich an eine Schlosserei/Aluminiumfachbetrieb in der Nähe, die mir nach meinen Vorstellungen einen klappbaren Deckel bauten. Die Vorgaben waren:

  • Stabiles Alu Tropfenblech
  • Überlappender Rand, mit Dichtung schließend
  • Abschließbar
  • Begehbar bzw. durch Aufbauten bis ca. 100 kg belastbar
  • Deckel muss mit Beladung leicht zu öffnen sein und offen stehen bleiben (Gasdruckfedern)
  • Offroadtaugliche Ausführung

Seht selbst was die Profis mir gebaut haben:

In Kürze werde ich auf den Deckel das Gordigear Dachzelt montieren.

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09
Jun 17

Stützrad für den Sankey

Der Sankey (Vorstellung siehe hier) hat kein Stützrad wie herkömmliche Anhänger, sondern klappbare stützen (eine vorne, zwei hinten). Vermutlich sollte er kaum abgehängt und schon gar nicht per Hand rangiert werden.

Für meine Anwendungen ist das aber notwendig, daher habe ich ihm ein massives Stützrad verpasst. Hier links zu sehen neben der noch montierten originalen Stütze:

Die Stütze habe ich abmontiert. Nun kann ich entspannt rangieren und an/abkuppeln.

Bezugsquelle: Fa. Moself

 

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22
Apr 17

Neue Räder am Sankey

Ein Freund hat mit einen Radsatz geschenkt, Standard Defender Felgen mit echten Winterreifen. Leider sind sie ziemlich alt und in extremen Wintersituationen wohl nicht zuverlässig. Aber hey, am Sankey machen sie sich echt klasse!

Nein, die blaue Stange gehört nicht zum Anhänger, sondern zu einem Verdichter der dahinter steht 🙂

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03
Jul 16

Sankey

Seit Jahren bin ich auf der Suche, mal ernsthafter, mal weniger. Zuletzt bestand Hoffnung, in den 4 Wochen UK einen mitzunehmen. Hierzulande waren sie bisher entweder richtig vergammelt oder in unbezahlbar gutem Zustand. Warum auf meinen in der Bucht keiner mitbot weis der Himmel, aber egal. Nun ist er da:

sk1

Modell 2WH, 3/4 Tonne Zuladung, Baujahr 1977. Lieferung per Spedition, das Abladen dank vorhandenem schweren Gerät am Hof ein Kinderspiel:

sk3

Insgesamt guter Zustand, kaum Rost am Rahmen, kleine Durchrostungen an der Wanne. TÜV neu!

Die ersten Tätigkeiten müssen sein:

  • Umbau auf 12 Volt (ist noch 24V)
  • Austausch der gammeligen Elektrik
  • Zulassung

Eine kleine Probefahrt im Wald war dennoch schon drin, die passende Kupplung für die NATO-Öse habe ich ja seit einer Weile:

skw

 

 

 

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